Unerfüllter Kinderwunsch? Schwangerschaft mit Naturheilkunde!

Unerfüllter Kinderwunsch? Schwangerschaft mit Naturheilkunde!

In etwa jede siebte Partnerschaft ist mit Problemen um die Zeugungs- und Empfängnisfähigkeit betroffen. Dabei wissen wenige kinderlose Paare, dass Kinderwunschbehandlung allein mit Akupunktur und Heilpflanzen sanft und nebenwirkungsfrei möglich ist. Oft erst nach erfolgloser Hormonbehandlung im Rahmen der sogenannten Reproduktionsmedizin suchen sie nach Alternativen.

Behandlungsform von Unfruchtbarkeit bei Frauen

Eine Reihe von Ärzten für Reproduktionsmedizin arbeiten bereits mit Praxen oder Kliniken für chinesische Medizin zusammen, auch Dr. M. Häberle (Zentrum für Reproduktionsmedizin Gyn-A.R.T, Zürich), der zur Entscheidung, ob westliche oder chinesische Medizin im konkreten Fall zu favorisieren ist, folgendes schreibt:

„Die MWM (moderne westliche Medizin) hat in einigen Bereichen deutliche Vorteile gegenüber der TCM (Traditionell-Chinesische Medizin), beispielsweise die In-vitro-Fertilisation (IVF) bei Patientinnen, welche keine Eileiter mehr haben, oder die intracytoplasmatische Spermieninjektion (Einspritzung von Spermien in die befruchtsreife Eizelle außerhalb des menschlichen Körpers, sogenannte in-vitro-Methode, G.Sch.), wenn nur sehr wenige oder keine Spermien im Ejakulat vorhanden sind. Gleichzeitig hat die TCM deutliche Vorteile bei der Steigerung der individuellen Fruchtbarkeit, Eizellqualität und Vorbereitung des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut, G.Sch.) zur Einnistung.

Quelle: extrakt, Lian Chinaherb Newsletter 2/2008

Wenn auch die oben von Dr. Häberle aufgeführten Indikationen für eine Behandlung mit westlicher Medizin weit unter 1 Prozent aller Kinderwunsch-Behandlungen ausmachen dürften, geht klar aus seinen Ausführen hervor, dass beide Medizinsysteme vor der jeweils ersten Behandlung ihre diagnostischen Hausaufgaben gründlich machen sollten. Für die Ratsuchenden heißt das, beide Medizinsysteme diagnostisch in Anspruch zu nehmen.
Für die chinesische Medizin bedeutet das hauptsächlich, dass die relativ wenigen Fälle von Anomalien, wie oben von Dr. Häberle beispielhaft benannt, von der Schulmedizin erkannt und entsprechend spezifisch bei Kinderwunsch behandelt werden sollten.

Jedoch in all den relativ vielen Fällen, bei denen nach der Diagnostik der westlichen Medizin „alles in Ordnung“ scheint, sollte bei Kinderwunsch immer die chinesische Medizin favorisiert werden. Das gilt auch für eine ganze Reihe von hormonellen Unterfunktionen oder Hormonstörungen, die diagnostisch von der chinesischen Medizin als Befund mit einbezogen werden, sich im Rahmen der Behandlung häufig normalisieren.

Kinderlosigkeit aus Sicht der chinesischen Naturmedizin

Warum bekommen nun aus Sicht der chinesischen Medizin kinderlose Paare keine Kinder, bei denen „alles in Ordnung“ ist?
Der Grund ist ziemlich einfach: Oft zeigen beide Partner nach der umfangreichen, oft einstündigen chinesischen Diagnose eine ganze Reihe von Zeichen und Symptomen, die oft schon lange Zeit bestehen, die aber für die Betroffenen nicht als krankhaft eingestuft oder empfunden werden.

Sie sind also nicht „ganz gesund“.

  • Infekthäufigkeit
  • Bauchbeschwerden
  • Erschöpfung
  • Abgeschlagenheit
  • Mattheit

Das auffälligste Zeichen bei Frauen ist aber eine nicht regelrecht ablaufende Menses. Oft als „normal“ eingestufte Zeichen mit Krankheitswert sind:

  • Mensesschmerz (Mensesschmerz ist nicht „normal“)
  • prämenstruelles Syndrom (Kopf-Bauch-Rückenschmerz bis zu einer Woche vor Regelbeginn)
  • Zwischenblutungen
  • zu lange Regel, zu kurze Regel
  • Schmierblutungen vor und nach der Regel
  • deutliche Abweichungen vom 28-Tage-Regelzyklus
  • zu helles oder zu dunkles Mensesblut
  • Verklumpungen des Mensesblutes
  • Blutbeimengungen (Schleim, wässriges Blut)

Bei der Untersuchung der Patientinnen fällt oft auf, dass der Bauch an mehreren Stellen verspannt ist, dass Lymphknotenvergrößerungen vorliegen, dass Infekte, die sich häufig im Kopf-Brust-Bereich ansiedeln, auch im Bereich Bauch und Becken ausbreiten. Oft ergibt sich das Bild einer chronischen, schon seit Monaten oder Jahren unterschwellig ausbreitenden Erkrankung des Körpers.

All das kann mit chinesischer Medizin konkret und individuell behandelt werden. Es führt nicht nur zu einer beachtlich hohen Chance für eine Empfängnis, sondern auch zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsstärke. Gerade für Frauen mit Mehrfachbelastungen ist eine bessere Gesundheit noch vor der Empfängnis für das zukünftige Mutter-Kind-Paar von besonderer Wichtigkeit.

Was kann die chinesische Medizin bei Kinderwunschbehandlung besser als die westliche Medizin?

  • Beseitigung unterschwelliger Krankheitsherde die Eisprung und Empfängnis behindern.
  • Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut zum Halten und Nähren der befruchteten Eizelle nach der Empfängnis.
    Oft ist der Beckenbereich bei Frauen nach dem Eisprung nicht warm genug, hier sind spezifisch bauch- und beckenwärmende Heilpflanzen hilfreich.
  • Fruchbarkeit des Mannes erhöhen, denn die Ursache von Kinderlosigkeit liegt zu 50 % auf männlicher Seite. Hier die konkreten Ursachen zu erkennen, liegt bei normalem Hormonstatus nahezu ausschließlich im Bereich der chinesischen Medizin. Auch Männer unterliegen in heutiger Zeit Mehrfachbelastungen, kombiniert mit falschen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten einschließlich nicht erkannter Gesundheitsstörungen, die von der chinesischen Naturheilkunde erkannt und behandelt werden können.

Kurz gesagt wird bei Kinderwunsch über die gezielte Verbesserung eines beeinträchtigten Gesundheitsstatus behandelt, sowohl bei Frau als auch beim Mann. Die Behandlungszeiten liegen demgemäß bei sechs bis neun Monaten. Also lohnt es sich doppelt, denn die Behandlung ist im Vergleich zum IVF deutlich kostengünstiger. Die Behandlungserfolge in unseren Praxen liegen weit über 50 Prozent.

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Autor: Dr. Steffen Schumann
Heilpratiker mit 20 Jahren Erfahrung in chinesischer Medizin und einem Jahrzehnt medizinischer Forschungstätigkeit in Physiologie und Pharmakologie. Er ist Praxispartner von Jens Doering am Standort Dresden.

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